Innenhof-Konzert in der Oberstraße

Drei Geigerinnen des Sinfonieorchesters Wuppertal haben für die Bewohner des Diakoniezentrums Friedrich-von-Bodelschwingh ein Freiluft-Konzert gegeben und den Corona-Blues vertrieben.

Für die Bewohner des Diakoniezentrums Friedrich-von-Bodelschwingh, einer Einrichtung der Diakonie Wuppertal – Soziale Teilhabe, ist die Corona-Pandemie eine besonders schwere Zeit, denn sie müssen auf vieles verzichten. Die Besuche in der stationären Wohneinrichtung in der Oberstraße konnten mehrere Wochen nur unter Einschränkungen stattfinden. Zuletzt galt zum Schutz der Bewohner sogar ein Besuchsverbot. Die Bewohner konnten in dieser Zeit keinen Besuch empfangen und deswegen ihre Familie und ihre Freunde nicht sehen.

Um die Bewohner aufzumuntern und etwas Abwechslung in ihren Alltag zu bringen, haben drei Musikerinnen des Sinfonieorchesters Wuppertal ein Geigenkonzert für sie gegeben. Der geräumige Innenhof des Diakoniezentrums bot genug Platz, damit die Geigerinnen und die Bewohner unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes zu einem Freiluft-Konzert zusammenkommen konnten. Die Geigerinnen spielten neue sowie altbekannte Titel und haben Musikwünsche des Publikums entgegengenommen. „Die Bewohner haben die Live-Musik sehr genossen. Einige konnten die Lieder mitsingen und man hat ihnen die Freude an der Musik angesehen. Das war wirklich schön.“, strahlt Betreuerin Jule Theberath. „Wir sind dankbar für das besondere Engagement des Wuppertaler Sinfonieorchesters in dieser für uns alle schweren Corona-Zeit.“

Das Diakoniezentrum Friedrich-von-Bodelschwingh ist eine Einrichtung der Wohnungslosenhilfe. Die Soziale Teilhabe hat in der Oberstraße eine langfristige, stationäre Wohnmöglichkeit für Männer geschaffen, die dauerhaft Hilfe bei der alltäglichen Lebensführung benötigen. Die Besonderheit dieses Wohnangebots ist es, dass die Menschen hier bis zu ihrem Lebensende ein Zuhause gefunden haben.

Foto: Soziale Teilhabe / Jule Theberath
Text: Soziale Teilhabe / Juliane Geyer